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letzte Änderung:
19. Juni 2010

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1000 Besucher kamen zum Wasserspaß im Hochbad

Hann. Münden. Über 1000 Besucher hatten am Sonntagnachmittag Spaß im Wasser und auf der Wiese des Mündener Hochbades beim Riesen- Wiesen- Wasserspaß. Eingeladen hatten die Mündener Sparkasse, die Stadtjugendpflege und die Versorgungsbetriebe Münden.
 
Kinder und Erwachsene freuten sich über sommerliche Temperaturen und die Sonne, die ab und zu mal schien. Für die Kinder gab es tolle Aktionen, bei denen es oft auf Schnelligkeit und Geschicklichkeit ankam. Alle, die keine Lust auf Spiele im Wasser hatten, fanden Angebote auf der Wiese. Besonders gefragt waren das Bungee- Jumping, das Schießen auf eine große Torwand. und die Riesenrutsche. (zpy)
 
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TG am 24. Juli erneut Gastgeber im Hochbad – Großes Damenfeld

2. Mündener Beach-Cup

Hann. Münden. Den 24. Juli müssen sich die heimischen Freunde des Beachvolleyballs rot anstreichen. Dann kommt es im Mündener Hochbad zum zweiten gut besetzten Turnier binnen drei Monaten.

Organisator ist erneut die TG Münden mit Trainer Thomas Dziubale. „Die Teilnehmerzahl verheißt derzeit ein übervolles Damen- und ein etwas kleineres Herrenturnier. Diese Situation lässt mich darüber nachdenken, das Damenfeld von 12 auf 16 zu erhöhen und die Herren auf acht zu reduzieren“, so Dziubale.

Es bleibe abzuwarten, wieviel schwieriger oder leichter sich der Ablauf angesichts des parallel laufenden Badebetriebs gestalten werde, so der TG- Coach weiter. Wenn alles klappt, erwarte die TG bis zu 250 Zuschauer (im April waren es 100). „Ich denke, wir sind gut vorbereitet“, ist Thomas Dziubale sicher. (red)

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HNA vom 25.04.2010    

Ausgezeichnete Resonanz beim Beachvolleyball-Cup der SG Münden

Viel Lob für Gastgeber

Hann. Münden. Bestes Wetter , feiner Sand, fetzige Musik und überall freundliche Gesichter - der Beachvolleyball- Cup der SG Münden weckte die Vorfreude auf den Urlaub. Aber auch sportlich wurde auf den drei Feldern im Mündener Hochbad einiges geboten. Zwar spielten die heimischen Starter beim 1. Sparkassen- und VHM- Beachvolleyball- Cup nur eine untergeordnete Rolle, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

„Wir haben zwar unsere beiden Spiele verloren“, meinte zum Beispiel die Mündenerin Vanessa Bolse“, aber es hat wirklich Spaß gemacht“. Nicht nur Bolse und ihre Partnerin Louisa Rippien hatten Probleme bei der Umstellung vom Hallen- Volleyball auf den Sand. „Es geht schon weitaus mehr auf die Kondition“, meinte die Kasselerin Sarah Jakob, „aber die Anlage hier ist optimal. Der Sand ist nicht zu hart und nicht zu weich“. Auch die ehemalige Mündenerin Annabelle Arlt, die in der abgelaufenen Hallenserie mit dem Tuspo Weende den dritten Platz in der Regionalliga belegte, war angetan: „Ich wusste gar nicht, dass es in Münden so eine schöne Beach- Anlage gibt.“

Die Resonanz war also sehr positiv, was besonders Organisator Thomas Dziubale freute: „Wir haben auch wichtige Erkenntnisse für unser zweites Turnier am 24. Juli gesammelt. Dann werden wir vermutlich noch etwas früher anfangen und hoffen aufgrund der Badegäste auch auf mehr Zuschauer.“ Verdient hätte es die SG Volleyball Münden.

In der Endabrechnung setzten sich bei den Herren das Duo Otte/Weigel (Elgershausen/Niestetal) vor den ASCern Heyer/Matthes (2:1- Sätze) durch. Glatt mit 2:0 triumphierten Kolb/Rausch (Tuspo Weende) gegen die Kasselerinnen Jakob/Kotz.

Von Manuel Brandenstein

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HNA vom 22.04.2010

Beim Beachvolleyballcup in Münden wollen sich auch sechs heimische Duos behaupten

22 Teams starten morgen im Hochbad

Hann. Münden. Beim Beachvolleyball- Turnier der TG Münden am Samstag im Hochbad (10 bis 19 Uhr) sind starke Spieler und Spielerinnen dabei. Der so genannte 1. Sparkassen- und VHM- Beachvolleyballcup wurde aufgrund der gemeldeten Teams in die Kategorie B eingestuft (Aktive bis Regionalliganiveau). Der niedersächsische Volleyballverband nimmt Einstufungen von A bis D vor.

Bei den Herren führen Rüdiger Roy und Andreas Stammer (TuS Jork) die Setzliste an. Bei den zurückliegenden Landesmeisterschaften kamen sie immerhin auf den neunten Platz. Gute Chancen auf den Sieg dürften auch David Frank und Steffen Haun, das Duo der TG Kassel- Wehlheiden besitzen. Thomas Dziubale von der SG Volleyball Münden will sich in dem elf Teams umfassenden Feld mit Oliver Gutzlaff behaupten. Außerdem sind noch die Duos Abraham/Raiser und Sterzik/Petzold auf den drei Feldern im Mündener Freibad dabei.

Auf der Setzliste der elf Frauenteams stehen die Weender Regionalligaspielerinnen Claudia Kolb und Claudia Rausch ganz vorn. Von der SG Münden versuchen es die Duos Bolse/Rippien, Demircan/Schucht und Reisch/Wartenberg. Auch die ehemalige Mündenerin Annabelle Arlt ist am Start.

Fehlen werden hingegen die Hülsebusch- Zwillinge, die mittlerweile für den VBC Paderborn antreten. Am Wochenende sind die Ex- Mündenerinnen beim Top- Zehn- Turnier des NVV in Hannover eingeladen. Daniela und Tanja wären ansonsten gerne in die Heimat gekommen. (mbr)

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HNA vom 21.04.2010

SG Münden richtet seit acht Jahren wieder ein Beachvolleyballturnier aus – Teil der NVV-Tour

Großes Baggern im Sand

Hann. Münden. Acht Jahre ist es her, dass im Mündener Hochbad zuletzt ein Beachvolleyballturnier ausgetragen wurde. Anlässlich des 150- jährigen Jubiläums ihrer Stammvereine TG Münden und TSG Münden will die SG Volleyball Münden mit dem 1. Sparkassen- und VHM- Beachvolleyballcup diese Tradition nun wieder aufnehmen. Im Rahmen der NVV- Beachtour findet am Samstag (10 bis 19 Uhr) auf dem Schwimmbadgelände ein Turnier der Kategorie B (Leistungsstärke bis Regionalliga) für Männer und Frauen statt. Am 24. Juli folgt dann an gleicher Stelle ein Turnier der Kategorie C (Spieler und Spielerinnen bis zur Landesliga).

„Diese Turniere bieten die Chance, Beachvolleyball und damit den Volleyballsport im Allgemeinen in Hann. Münden noch attraktiver zu machen“, sagt Initiator Thomas Dziubale von der SG Volleyball Münden. Überhaupt erst möglich geworden sei die Austragung durch den Bau eines dritten Beachvolleyballfeldes im Hochbad durch dessen Betreiber, die Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM).

„Wir unterstützen den Sport und die Vereine der Stadt schon seit Jahren und freuen uns, gerade bei einem 150- jährigen Vereinsjubiläum unseren Beitrag zum Gelingen einer solchen Veranstaltung beitragen zu können“, meint VHM- Geschäftsführer Werner Pfütz.

„Ebenfalls einen großen Anteil am Zustandekommen des Beachvolleyballcups hat unser Hauptsponsor, die Sparkasse Münden“, betont Thomas Dziubale. Als Organisator hoffe er, dass die Zwölfer- Teilnehmerfelder bei den Männern und den Frauen voll werden „und dass der Wettergott etwas für und Beacher übrig hat“. (per)

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HNA vom 11. Januar  2010                           Video

Georg Dutenhöfer ist Schwimmmeistergehilfe im Hochbad und hat auch im Winter viel zu tun

Polster schützt Becken vor Eis

Hann.Münden. Der Kaffee duftet im gut geheizten Büro von Georg Dutenhöfer. Der 50- Jährige sitzt im Blaumann auf seinem Drehstuhl und blickt nach draußen. Wo sonst Kinder mit Schwimmflügeln über die Wiese laufen, Eltern sich in der Sonne bräunen, schmilzt nun gerade der letzte Schnee.

Das Hann. Mündener Hochbad hält Winterschlaf. Wirklich? Nicht ganz. Denn Schwimmmeistergehilfe Dutenhöfer, oder wie es offiziell heißt, Angestellter für Bäderbetriebe, hat alle Hände voll zu tun.

Nicht nur, weil sein Kollege Jörg Driever gerade im Urlaub ist. Nein, im Winter fallen die meisten Arbeiten an, weil im Sommer wenig Zeit dafür bleibt. „Wir haben gerade elf Toiletten abgebaut, mussten die Duschköpfe abschrauben, reinigen und entkalken. Kaputte Schließfächer reparieren wir und tauschen wenn nötig die Armbänder für die Schlüssel aus“, erzählt Dutenhöfer, der in Kasachstan geboren wurde. Dort studierte er Sport und arbeitete als Lehrer. In Deutschland absolvierte Dutenhöfer eine Umschulung und ist nun bereits seit 16 Jahren der Assistent von Schwimmmeister Jörg Driever in Hann. Münden.

Zählerstand notieren

Zu seinen Aufgaben zählt auch die Kontrolle des Blockheizkraftwerkes. Als Dutenhöfer die Tür aufschließt und eintritt, muss er mit seiner Stimme gegen den Lärm ankämpfen. „Hier wird der Strom produziert. Ich muss den Zählerstand ablesen und den Ölpegel kontrollieren.“ Er notiert alles und setzt seinen Rundgang fort.

Dabei fällt sein Blick auf das Kinderplantschbecken. „Da sind uns mal die Kacheln im Winter gerissen. Seitdem decken wir es mit einer Plane und Holzplanken ab. Das Ganze beschweren wir dann mit Sandsäcken.“

Im riesengroßen Technikraum an der Uferseite des Hochbades erreicht Georg Dutenhöfer die nächste Baustelle. „Momentan streiche ich die Rohre der Filteranlage. Das wird noch einige Tage dauern.“ Zwei Farbeimer stehen auf der Erde, die Pinselborsten sind grün und braun gefärbt. Auch die Umwälzpumpen müssen gewartet werden.

In den Wintermonaten arbeitet der 50- Jährige von 9 bis 13 Uhr. „Wir müssen ja auch mal unsere Überstunden abbauen und Urlaub nehmen. Im Sommer geht das nicht, da sind wir in Früh- und Spätschicht eingeteilt“, sagt Dutenhöfer, der das DLRG- Rettungsschwimmabzeichen in Silber hat. „Das ist Voraussetzung für den Beruf.“

Und der hat auch während der kalten Jahreszeit viele Facetten. In der Werkstatt spannt er Rohre in den Schraubstock ein, und im Lagerraum muss er die rot- weißen Markierungen, die die Schwimmbahnen auf dem Wasser abteilen, reparieren und reinigen. Erst dann geht Dutenhöfer die Stufen zum Schwimmerbecken hinauf. „In der Wärmehalle bekommt die Treppe einen neuen Belag. Also musste der alte Teppichboden raus. Das war extrem harte Arbeit.“

Zu viel Energie

Am Beckenrand kontrolliert er dann noch die Eisdruckpolster, die die Kacheln vor dem Druck der Eisschicht schützen sollen. „Die haben wir seit diesem Winter ganz neu. Im vergangenen Jahr mussten wir noch Pumpen einschalten, die das Wasser in Bewegung gehalten haben. Aber das hat viel Energie verbraucht“, erklärt Dutenhöfer.

Zurück im Büro ist der Kaffee in der Tasse bereits kalt. Aber das macht dem Schwimmeistergehilfen nichts, denn Zeit für eine Pause hat er im Winter genausowenig wie im Sommer. Garantiert.

Ein Video von Georg Dutenhöfers Arbeiten im Hochbad sehen Sie im Internet auf www.hna.de/video

Von Torsten Kohlhaase

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HNA vom 11. Januar  2010                                                     Video

Ausbildung im Hochbad: Technisches Hilfswerk übte, wie man einen eingebrochenen Menschen rettet

Wenn das Eis plötzlich nachgibt

Hann. münden. Laut schallen Schreie durch die ruhige Winterlandschaft. „Hilfe, Hilfe, ich kann nicht mehr. Helfen Sie mir doch, Hilfe.“ In einem zwei mal drei Meter großen Eisloch fuchtelt Nils Winkelmann heftig mit den Armen, um sich über Wasser zu halten. Neben ihm treiben Eisschollen, unter ihm spürt er die extrem kalten Temperaturen von nur zwei bis vier Grad.

„Bleiben Sie ruhig, Rettung ist unterwegs. Sie brauchen keine Angst haben“, redet Mike Dettmar auf den jungen Mann ein. Unterdessen robben sich blitzschnell zwei Kollegen auf den Knien mit Schlauchboot und Leiter zur Unfallstelle vor und ziehen Nils Winkelmann aus dem Wasser.

Ein Ernstfall? Nein, aber so könnte er aussehen. 14 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Hann. Münden (THW) probten am Samstagnachmittag im Hochbad, wie man einen Menschen rettet, der ins Eis eingebrochen ist. Nachdem am Vormittag die Theorie dran war, fand der praktische Teil der Ausbildung dann auf dem eingeschneiten und vereisten Schwimmbecken statt.

„Wir sind bereits im dritten Jahr in Folge hier und haben wieder eine komplett neue Besatzung dabei“, sagt Mike Dettmar, verantwortlicher THW- Gruppenführer an diesem Tag.

Mit der Kettensäge

Nachdem Patrick Schellberg mit der Kettensäge zwei Löcher ins Eis gefräst hat, kann es losgehen. Zunächst prüft Einsatztaucher Dirk Bürmann die Eisschicht. Nur fünf bis acht Zentimeter dick ist sie. Danach begibt er sich mit einer Sauerstoffflasche ausgerüstet unters Eis. „Es ist beklemmend. Durch den Schnee sieht man nichts. Das einzige Licht strahlt vom Einstiegsloch hinab, und mit meiner Taschenlampe konnte ich die Fliesen am Boden sehen“, beschreibt der Taucher seine Unter- Wasser- Eindrücke.

Jeder, der das Eis betritt, wird mit einem Seil gesichert. Nils Winkelmann trägt im Gegensatz zu Bürmann einen Trockentauchanzug und simuliert die verunglückte Person.

„Bei einer Eisrettung muss jeder Handgriff sitzen. Wichtig ist, dass man Blickkontakt aufnimmt“, sagt Tauchereinsatzleiter Hans- Jürgen Kriegs. „Das vermittelt dem in Not geratenen Menschen erst einmal Sicherheit.“

Nach der Bergung ziehen die THW- Kollegen das Boot an den Beckenrand zurück und versorgen Nils Winkelmann. „Wärme ist jetzt ganz wichtig. Am besten man wickelt den Verunglückten gleich in eine Wolldecke“, rät Kriegs.

Für Winkelmann geht es weiter. Erst nach fünf erfolgreichen Rettungen ist für ihn Schluss. „Jetzt wird es dann doch ein bisschen kalt. Allerdings nicht im Wasser, sondern beim Warten am Beckenrand auf den nächsten Versuch“, sagt er.

Und jeder Durchlauf ist wichtig. Denn wenn das Eis auf einem See wirklich plötzlich nachgibt, muss bei der Rettung jeder Handgriff sitzen. Jeder.

Ein Video von der Eisrettung im Hochbad finden Sie auf www.hna.de/video. Weitere Bilder sehen Sie unter www.hna.de/foto/muenden

Von Torsten Kohlhaase

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HNA vom 13. August 2006

Mittelmeer-Träume unter Heizstrahlern

Trotzdem: 600 Besucher kamen zur Party im Hochbad - Kühle Temperaturen taten der guten Stimmung keinen Abbruch

Hann. münden. Bei zehn Grad Außentemperatur träumte nicht nur Veranstalterin Erika Maschke am Samstagabend von der Riesenparty vor einigen Jahren. Tausende von Besuchern waren damals in einer lauen Sommernacht ins Hochbad geströmt.

Nun ja, soviele sind es diesmal bei den herrschenden Temperaturen keineswegs. Gerade mal 600 zählt die Veranstalterin. Sie hat die Party bereits um eine Woche verschoben. Das Schwimmbecken bleibt menschenleer. Doch rundherum sind Aktionen, Vorführungen und Feiern angesagt. Denen, die gekommen sind, gefällt das Partytreiben.

"Ich kann es nicht verstehen, dass die Mündener nicht kommen", meint Katja Angelilli. "Es wird immer gestöhnt, in Münden ist nichts los, und wenn eine Veranstaltung läuft, dann lassen sich die Menschen vom kühlen Wetter abhalten Die könnten einen dicken Pullover aus dem Schrank holen und hierher kommen". Ihr und ihren Freundinnen würde die Party im Hochbad gefallen.

Peter Morgenroth findet, dass die Veranstaltungsfläche super zurecht gemacht ist, und die Idee, eine solche Party zu organisieren, sollten die Mündener eigentlich mehr honorieren, egal wie das Wetter auch sei. Heidi Oehler ergänzt: "Denen, die nicht da sind, entgeht was". Sie ist mit ihrer Freundin Claudia Franklin bei der Party dabei, und sie amüsieren sich bei Longdrinks. Die Live Band MissFizz präsentiert auf der Liegewiese gute Musik für jeden Geschmack. Dieser Bereich ist für Menschen über 30 Jahre gedacht. Hier hätte sich Organisatorin Erika Maschke über mehr Besucher gefreut.

Mit Sitzplätzen im Freien und überdacht, Heizstrahlern und vielen exotischen Pflanzen herrscht ein mediterranes Flair, doch die Wärme fehlt. Zum Ende hin ist die Tanzfläche voll, und erst nach vier Zugaben verlässt die Band die Bühne.

"Ich kann es nicht verstehen, dass die Mündener nicht kommen".

Katja Angelilli

Im wasserfreien Nichtschwimmerbecken auf der oberen Ebene ist Disco mit bekannten Djs angesagt. 200 Jugendliche haben sich mit Drinks um den Beckenrand platziert, doch nur wenige fühlen sich zum Tanzen animiert. "Das geht erst nach Mitternacht richtig rund hier", erklärt Sarah. "Meine Freundinnen und Freunde sind alle beim Open-Flair, und wir treffen uns erst später hier". Der 17-Jährigen und ihrer Schwester war es zu teuer, beide Veranstaltungen aufzusuchen.

"Ich denke, im nächsten Jahr wird es wieder eine Party im Hochbad geben", kündigt Erika Maschke an und fordert alle Besucher auf, ihre Eintrittskarten zu behalten. Denn für ein von ihr organisiertes Konzert im Guckucksnest, vermutlich mit der Band MisFizz, behalten die Karten Gültigkeit. (zpy)

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Von Geierhsv am Montag, 14.08.2006 um 10:00 Uhr
Mittelmeer-Träume unter Heizstrahlern
Vielleicht war es nicht nur das Wetter was die Leute abhielt sondern auch die hohen Eintritspreise. Ich finde es zwar schön das was für die Jugend geboten wurde nur dan sollte man auch die Preise anpassen. 9€ sind einfach zuviel. Mich hatt es abgehalten und einige andere mit den ich gesprochen habe auch.
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Von vanessa am Montag, 14.08.2006 um 12:32 Uhr
Mittelmeer-Träume unter Heizstrahlern
ich war bei der hochbadparty dabei allerdings finde ich,dass die party diese jahr die schlechteste war.eine eintrittskarte für 8€ im vorverkauf finde ich auch schon ein bisschen zu teuer.die tanzfläche im nichtschwimmer war sehr leer-das stimmt-aber das lag eher an der musik.ich finde der dj hat nicht die richtige musik gespielt.ich(16 jahre) habe mich wie auf einer 80er party oder oldie disco gefühlt.ab und zu war etwas aus den charts dabei.doch immer wenn die tanzfläche da dann gerade wieder etwas voller wurde kamen alte songs.diese party war(von der musik her) ein reinfall....
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HNA MU vom 11.04.2006

Frühjahrsputz im Hochbad

Hann. münden. Die Temperaturen liegen in diesen Tagen noch im unteren positiven Bereich. Derweil schreiten die Sanierungsarbeiten am Mündener Hochbad kräftig voran. Schließlich beginnt - so der Wettergott will - schon in einem Monat die Badesaison 2006.

425 000 Euro sollen innerhalb von fünf Jahren in die Erhaltung der Bausubstanz und die Verschönerung investiert werden. Nach der Erneuerung des Blockheizkraftwerkes im vergangenen Jahr, widmen sich die Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) zur Zeit der Betonsanierung. Vor dem Hintergrund der Katastrophe von Bad Reichenhall hat der Betrieb zusätzlich einen Statiker beauftragt, die eisernen Stützstreben zu prüfen. Ergebnis: Alles in Ordnung.

Nun sind lokale Firmen dabei, kleinere Schadstellen der Betonschüssel auszubessern und neue Farbe aufzutragen. Gleichzeitig hat in den Schwimmbecken bereits der Frühjahrsputz begonnen.

"Das Hochbad ist in seiner Art einmalig und gerade deshalb auch sehr beliebt", betont Ulrich Brockhoff, "deshalb freut es mich, dass es nun bald in neuem Glanz strahlen wird". "Zunächst aber müssen wir in den Erhalt investieren, bevor wir an neue Attraktionen denken - wie etwa die von vielen gewünschte Wasserrutsche", so der VHM-Geschäftsführer.

Auch Pächterin Erika Maschke zeigt sich zufrieden. Sie hofft natürlich auch auf einen schönen Sommer und viele Besucher. Die Zahl der Badegäste war schon im vergangenen Sommer auf 82 000 gestiegen und auch in diesem Jahr sollen zahlreiche Veranstaltungen wieder viele Menschen ins Freibad locken. "Wenn alles klappt", so Erika Maschke, "werden wir auch eine Großleinwand für die Spiele der Fußballweltmeisterschaft aufbauen.

Etwas teurer wird der Badespaß 2006 allerdings schon. "Nachdem die Eintrittspreise seit 1999 stabil waren", so Ulrich Brockhoff, "haben wir uns nun zu einer Erhöhung entschlossen". Insgesamt aber bleiben die Preise moderat (siehe Hintergrund). Für Spätentschlossene und Berufstätige wird der ermäßigte Feierabendtarif in diesem Jahr erst ab 18 Uhr beginnen. (YAB)

Quelle: Artikel vom 11.04.2006 aus http://www.hna.de

 

 


 

Pressestimmen: 

HNA MU vom 02.08.2003
Riesensauseim Hochbad HANN. MÜNDEN. Im Hochbad am Rattwerder geht heute zwischen 16 und 3 Uhr nachts eine große Party mit Musik, Tanz, Spiel und Ausstellungsschauen über die Bühne. (RED)

HNA MU vom 29.07.2003
Hochbadparty schlägt Wellen HANN. MÜNDEN. - Hochbad - die Party No. 1 - sollte die große Freiluftsause am kommenden Samstag auf dem Mündener Rattwerder heißen. Ein zündender Name, wie die Veranstalter glaubten. Badpächterin Erika Maschke und Fitnessstudio-Betreiber Michael Pötter ließen ihn auf auffällige Plakate drucken und kündigten überall in Stadt und Umland sommerliche Attraktionen an, die eine karibische Nacht versprachen. Doch jetzt stellt sich heraus: der Name hat einen Schönheitsfehler. Die Begriffskombination - Hochbad - und - Party - ist inzwischen patentrechtlich geschützt. Nur einer darf damit noch öffentlich werben: der Mündener Fitnessunternehmer Jürgen Beute. Und kaum fällt dieser Name, ahnt man auch schon den Grund. Beute hatte bereits selbst zwei rauschende - Hochbadpartys - organisiert und ärgerte sich mächtig über den, wie er es nennt, Diebstahl geistigen Eigentums: - Eine Frechheit, den Namen meiner Party einfach abzukupfern und sie auch noch als die erste auszugeben. - Vorsorglich hatte Beute den Begriff patentrechtlich eintragen lassen, und zwar so still und heimlich, dass die Einspruchsfrist 4. Juli verstrich, ohne dass jemand davon Wind bekam. Jetzt, kurz vor dem Konkurrenzspektakel, zog Beute seinen Trumpf aus dem Hut - und versetzte sowohl die Organisatoren als auch die Stadt als Hochbad-Eigentümer in Aufruhr. Seitdem haben die Anwälte das Wort. Beute ließ Pötter und Maschke empfindliche rechtliche Schritte androhen für den Fall, dass sie weiter mit dem Slogan - Hochbad - die Party No. 1 - werben. Die Gegenseite wiederum will ihr Sommer-Event nicht so einfach torpedieren lassen. Wie man denn eine Party im Hochbad anders nennen solle, fragte Erika Maschke gestern, und machte keinen Hehl daraus, - traurig und enttäuscht - zu sein. - Das Hochbad heißt nun mal so, und es ist ein weithin bekannter Begriff. Wir wollen doch nichts, als den Leuten ein schönes Fest in einem schönen Sommer anbieten. - Für Beute alles keine Argumente. Man könne ja auch einen anderen Namen erfinden, wie die Sparkasse mit ihrem Riesen-Wiesen-Wasserspaß, schlug er im Gespräch mit dieser Zeitung vor. - Mit Party im Hochbad verbinden die Leute meinen persönlichen Namen Und nach zwei richtig großen Erfolgen habe ich ein Recht auf Qualitätsschutz. - Beute mag sich gar nicht ausmalen, was in der Stadt rund ginge, wenn das Fest der Mitbewerber ein Schlag ins Wasser würde: - Das würde auf mich zurückfallen, denn viele Leute trennen das einfach nicht so genau. Ich würde meinen Ruf als Freizeitunternehmer riskieren. - Ein Risiko ist Jürgen Beute allerdings schon eingegangen: es sich endgültig mit Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne zu verscherzen. Dem lagen ohnehin noch die kritischen Querschüsse Beutes in Sachen Bäderzukunft im Magen. Nun ist der Verwaltungschef gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt - und könnte sich - schon wieder aufregen bis in die Haarspitzen. - Zwar sei das mit der Party eine privatrechtliche Sache, schränkte er gestern auf HNA-Anfrage ein. Aber dass Beute auch den Begriff Hochbad für sich vereinnahme, gehe zu weit. - Das Hochbad ist unser Eigentum; so einen Begriff kann sich doch nicht jeder, der Lust hat, schützen lassen, - zürnte Burhenne. Und dass das Patentamt auch noch mitspiele, ohne der Stadt zumindest einen Wink zu geben, sei ein Stück aus dem Tollhaus. Der Bürgermeister will dem Präsidenten des Amtes einen Protestbrief schreiben. - Und Herrn Beute fordere ich auf - das können Sie ruhig schreiben - seinen Schritt zurückzunehmen, sonst werden wir alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen. - Übrigens: Stattfinden soll das Fest am Samstag auf jeden Fall. Nur unter einem anderen Namen: - Die Party No. 1 - im Freibad Hann. Münden. -

HNA MU vom 04.08.2003
2400 Gäste beiBadeparty No. 1 Hunderte sind am Samstag zur Badeparty No. 1 auf den Rattwerder in Hann. Münden geströmt. Organisatorin Erika Maschke zählte 2400 Gäste. Vom Nachmittag bis teilweise zum Sonnenaufgang feierten die Besucher ihre Party. Sie tanzten im wasserfreien Becken, schlürften Cocktails und gaben sich gut gelaunt. Teilweise Kritik gab es für das magere Angebot an Musik. LOKALTEIL

HNA MU vom 08.08.2003
Tanzen, Feiern, Langeweile Es sollte das Sommerevent schlechthin werden, die Party im Mündener Hochbad am vergangenen Samstag. Selten hatte eine Veranstaltung für soviel Rummel gesorgt. Hochbadparty oder Badeparty, das Durcheinander war perfekt, doch gerade dieser Rummel sorgte dafür, dass rund 2400 Partyhungrige jeden Alters ins Freibad strömten. Das Fazit fiel jedoch eher gemischt aus, nicht alles lief so perfekt, wie von den Veranstaltern erwünscht. Eine klare Splittung war sichtbar. Während im oberen Beckenbereich die jüngere Generation zu Hip-Hop und R & B Beats im leeren Nichtschwimmerbecken die Hüften schwang oder sich im Schwimmerbecken amüsierte, vergnügte sich die Erzeugerfraktion auf der Liegewiese. Eine Bühne war zwar zu finden, Musik war jedoch eher Mangelware. Einige Pannen mit der Musikanlage sorgten dafür, dass die Pausen zwischen fetzigen Sounds vergangener Jahre immer größer wurden und so recht keine Stimmung aufkommen wollte. Ein Alternativprogramm war nicht vorhanden und auch die Musik im oberen Bereich war nur für Black-Music-Fans geeignet. Als Black-Beat-Party sicher ein voller Erfolg, bei einem Event aber, zu dem ganz Münden zu recht hohen Eintrittspreisen eingeladen war, hätte man sich doch ein besser organisiertes und ausgeweiteteres Programm gewünscht. Wen dies jedoch nicht störte, der konnte bis tief in die Nacht hinein so richtig loslegen. Besonders im Nichtschwimmerbecken kochte die Stimmung über. Ein großer Teil der Mündener Jugend versammelte sich hier, um richtig abzudancen oder zu flirten, gestylt und aufgebrätzelt, und wem das nicht genügte, der konnte seine Hautpartien sogar noch mit Bodypaintings schmücken. Die heiße Sommernacht ließ ein Karibicfeeling aufkommen, wovon besonders die Cocktail- und Longdrinkbars profitierten. Wenigstens für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt worden. Klar, gegessen und getrunken wird immer und damit auch zusätzlicher Gewinn gemacht. Aber schon komisch, dass in der angeblich so kurzen Planungszeit keine Bands, dafür aber genug Essen- und Getränkestände organisiert werden konnten. Für viele aus unserer jüngeren Generation war die Party sicher gelungen, aber reichte nicht an die der vergangenen Jahre heran, und besonders ältere Besucher übten Kritik. Die Party No.1, für den Anfang nicht schlecht, aber sicher verbesserungsfähig, in vielen Punkten.